Zeichnen in Busan

Weltreise Tag 33 bis 34

Von Seoul ging es mit dem Zug in ungefähr zwei Stunden zur 13. Haltestelle auf meiner Weltreise: Busan in Südkorea! Zum Erkunden der südkoreanischen Hafenstadt blieb jedoch nicht allzu viel Zeit, denn der nächste Flug sollte schon am kommenden Tag starten. Glücklicherweise war der Dezember in Busan etwas milder als in Seoul. Einem langen Spaziergang nach der Ankunft stand also nichts im Wege!

Hafen in Busan

Nach dem Check-in im Hotel warf ich nur kurz meine Sachen ab und machte mich direkt auf den Weg zum Hafen, denn die Sonne bewegte sich schon in Richtung Horizont. Am Hafen angekommen war dieser in wunderschöne Farben getaucht. Gut, dass ich nicht all zu lange im Hotelzimmer gebummelt habe, denn sonst hätte ich diesen malerischen Himmel verpasst.

Hafen Busan

Der Hafen von Busan ist der größte Hafen in ganz Südkorea. Es überrascht daher nicht, dass dort die verschiedensten Boote und Schiffe für unterschiedliche Zwecke in diversen Größen ankern. Wer den ganzen Hafen entlang spazieren möchte, ist sicherlich ein paar Stunden beschäftigt und kann den Menschen auf kleinen Fischkuttern und großen Frachtern bei der Arbeit zuschauen.

Hafen Busan

Brücken in Busan

Wenn die Sonne am Horizont verschwunden und die Nacht über die Stadt hereingebrochen ist, dann erleuchten die Brücken von Busan in den verschiedensten Farben. Von meinem Standort aus konnte ich nicht die größte Brücke Busans, die Diamanten-Brücke sehen, aber die etwas kleinere Busan-Hafenbrücke und die noch kleinere Busandaegyo Brücke gaben auch eine tolle Figur ab. Sie hingen wie bunte, funkelnde Ketten über dem Wasser.

Busan Hafen-Brücke

Busandaegyo Brücke Busan

Heiße Suppe auf dem Heimweg

In Busan kann man in vielen eleganten Restaurants essen, aber mich zog es an diesem Abend in ein kleines Restaurant an einer Straßenecke. Nach dem Bestaunen der Brücken ist mir doch ein wenig kalt geworden und mein Bauch verlangte nach einer heißen Suppe.

Restaurant Busan

Mein Koreanisch war schon in der Uni während der Koreastudien nicht das Beste, aber dennoch gelang die Bestellung der Suppe. Das lag aber eher an der herzlichen und geduldigen Dame, die die Bestellung aufnahm, als an meinen Sprachkünsten.

Restaurant Busan

Die Suppe kam, sah gut aus, duftete noch besser und schmeckte köstlich. Das war genau das Richtige, um sich wieder aufzuwärmen und den kurzen Tag in Busan enden zu lassen.

Restaurant Busan

U-Bahn in Busan

Am nächsten Tag ging es leider schon nach dem Frühstück mit der U-Bahn zum Flughafen. Während in Seoul die Bahnsteige und U-Bahnen immer voll zu sein scheinen, trifft man in den U-Bahnen von Busan auf wesentlich weniger Menschen und kann so ohne Jemanden zu stören die interessant gestalteten Hinweis-Schilder genauer studieren.

U-Bahn in Busan

U-Bahn Schild in Busan

U-Bahn Schild in Busan

Zeichnung aus Busan

Bei der kurzen Zeit in Busan gelang nur eine Zeichnung. Die Wahl fiel auf eine Vorlage, die ich nicht mit dem eigenen Auge sehen konnte, dafür aber mit der Drohne: Die vielen eng beieinander stehenden Häuser der Stadt.

Zeichnung: Häuser in Busan

Ein paar letzte Gedanken

Busan nur einen Nachmittag zu widmen war wirklich nicht genug. Gerne hätte ich mir das Kulturdorf Gamcheon angeschaut, aber die vielen bunten Häuser sollte man tagsüber bei Sonnenschein bewundern, was zu meinem Besuch leider nicht möglich gewesen wäre. Das bedeutet also, dass ich eines Tages wieder nach Busan kommen und mehr Zeit zum Entdecken mitbringen muss.

Unterwegs mit Koffer in Busan

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