Zeichnen in Bangkok

Weltreise Tag 21 bis 23

Nach Jakarta ging es mit dem Flugzeug weiter zur neunten Haltestelle auf meiner Weltreise, nämlich in die prächtige Hauptstadt von Thailand: Bangkok! Hier prallen kulturträchtige Anlagen auf modernste Architektur. Ganz nebenbei habe ich hier auch noch eine ganz große, wirklich große neue Liebe gefunden.

Sightseeing-Tour in Bangkok zu Fuß

Gleich nach dem Frühstück machte ich mich auf dem Weg Bangkok zu erkunden. Das Wetter war ausgezeichnet und nach Jakarta freute ich mich umso mehr keinen Müll in den Gewässern von Bangkok schwimmen zu sehen. Es ging ohne Umwege direkt zu einer Sehenswürdigkeit, die bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen würde.

Straße in Bangkok

King Power MahaNakhon

Das gerade mal im Jahr 2016 fertig gestellte und für die Öffentlichkeit zugänglich gemachte Glasgebäude sieht schon vom weiten fabelhaft aus und ist ein Muss für alle, die sich für hohe Gebäude begeistern.

King Power Mahanakhon in Bangkok

Das Design vom King Power MahaNakhon soll eine spiralenartige Verpixelung darstellen, die sich um den sonst soliden Glasturm zieht. Der Eintritt kostet umgerechnet knapp 22 € pro Person und ermöglicht es einem ohne zeitliche Begrenzung das Indoor-Observationsdeck und die Dachterrasse zu besuchen sowie auf dem MahaNakhon Skywalk umher zu spazieren (vorausgesetzt, man traut sich).

King Power Mahanakhon in Bangkok besuchen

Bereits vom Indoor Observationsdeck ist die Aussicht auf Bangkok genial, aber auf dem Dacht wird es noch um Längen besser.

Aussicht von King Power Mahanakhon in Bangkok

Auf dem Dach befindet sich unter anderem der MahaNakhon Skywalk. Rauf kann jeder, allerdings muss man einen Schutz aus Stoff über seine Schuhe ziehen und alle seine Gegenstände in einem gepolsterten Stoffbeutel hinein geben, mit dem man dann den Skywalk betreten darf. Sicher ist sicher.

Auch denn ich nicht unter Höhenangst leide, so hatte ich dennoch ein etwas mulmiges Gefühl beim hinab Sehen. Immerhin schaut man mehr als 300 Meter in die Tiefe.

Skywalk King Power Mahanakhon in Bangkok

Eine Treppe führt zur Dachterrasse, die sich auf einer Höhe von genau 314 Meter befindet. Man steht dort auf dem höchsten Punkt des King Power MahaNakhon, denn auf der Dachterrasse befinden sich keine weiteren Räume.

Aussichtsplattform auf King Power Mahanakhon in Bangkok

Lumphini Park

Gerade als ich beschlossen habe nie wieder den MahaNakhon zu verlassen und dort für immer und ewig die traumhafte Aussicht zu genießen, erblickte ich einen enorm großen Park zwischen den vielen Gebäuden Bangkoks. Da ich eine kleine Schwäche für Pflanzen habe, entschied ich mich schweren Herzens mein neues Lieblingsgebäude zu verlassen und zum Park zu gehen.

Lumphini Park Eingang

Bei dem Park handelt es sich um eine 576.000 Quadratmeter große, sehr gepflegte Grünanlage. Viele Menschen waren hier mit ihren Sportoutfits unterwegs, dehnten sich im Schatten, joggten auf den Wegen oder machten Yoga auf der Wiese. Bangkok ist eine wirklich fitte Stadt!

Lumphini Park Bangkok

Mitten im Park befindet sich ein großer künstlicher See, in dem Fische und Schildkröten schwimmen. Es ist ein wirklich idyllisches Fleckchen mitten in einer top modernen Stadt.

See im Lumphini Park Bangkok

Rückweg durch die Straßen von Bangkok

Auf dem Rückweg am Nachmittag konnte ich ein wenig vom Alltag in Bangkok sehen. Verkaufsstände mit Obst, Gemüse oder Fastfood wurden am Straßenrand aufgebaut.

Obststand in Bangkok

Auf manchen Straßen erblickt man Menschen, die sich mit Straßenmusik, kleinen Verkäufen diverser Gegenstände oder Betteln versuchen über die Runden zu bringen.

Straße in Bangkok

Man kann viele Menschen alleine draußen essen sehen. Es scheint, als würde man nicht unbedingt nach der Schule oder Arbeit zu Hause mit seiner Familie essen, sondern erledigt dies schnell alleine.

Auf der Straße in Bangkok essen

Gute Nacht MahaNakhon

Ich ließ den Tag auf der Hotelterrasse ausklingen und beobachtete dabei, wie sich die Nacht langsam über den MahaNakhon legte. Es ist wirklich ein wunderschönes Gebäude.

King Power MahaNakhon bei Sonnenuntergang

King Power Mahanakhon am Abend

Mit Grab zum Tempel, mit dem TukTuk zurück

Ich startete sehr früh in den Tag, um ungestört alleine eine Runde im Pool zu drehen und meinem Lieblingsgebäude einen guten Morgen zu wünschen.

Zeichnung King Power Mahanakhon

Mit Grab (Ubers ehemaligen Konkurenten in Südostasien) ging es dann direkt nach dem Frühstück zum Wat Pho, einem der größten buddhistischen Tempel in Bangkok. Ich war noch gar nicht richtig angekommen, da faszinierte mich schon die Kunst in einem kleinen Garten auf dem Tempelgelände.

Wat Pho Garten und Kunst

Wat Pho Garten Bild auf Stein

Man kann an einer Führung teilnehmen, bei der einem alle wichtigen Punkte über den Tempel erzählt werden. Ich entschied mich den Tempel auf eigene Faust zu erkunden, aber glänze daher auch mit Unwissenheit.

Wat Pho Tempel Außenanlage

Wat Pho Mosaik

Wat Pho Tempel Mosaik

Das Tempelgelände ist groß, daher sollte man genug Zeit einplanen und sich vorab (im Gegensatz zu mir) vielleicht auch informieren, was man sehen möchte. Schließlich wäre es ein Jammer, wenn man Bangkok bereits verlassen hat und dann feststellt, dass man wohl die bekannteste Statue von Wat Pho nicht gesehen hat.

Buddha Wat Pho Tempel

In einem der vielen Gebäude der Tempelanlage befand sich ein besonders großer Buddha. Viele Buddhisten knieten vor ihm und schienen zu beten, weshalb ich das Spektakel aus weiter Entfernung beobachtete. Auch wenn die Türen für alle offen sind, so möchte man als Tourist dennoch niemanden stören, in dem man wild mit dem Smartphone fuchtelnd Bilder und Videos für Social Media zu schießen.

Buddha Wat Pho Tempel Bangkok

Neben der Buddha Statue waren die Wände des Tempels äußerst beeindruckend. Erst beim zweiten Hinsehen fiel mir auf, dass es sich hierbei um gigantische Gemälde handelte.

Riesiges Gemälde auf Tempelwand

Nach dem letzten Raum verließ ich den Tempel. Hätte ich mich vorher über Wat Pho informiert, hätte ich dies nicht getan. Hätte ich mich informiert, hätte ich noch die riesige, berühmte Statue vom liegenden Buddha besucht. Ah, hätte ich mich doch nur informiert.

Dach Wat Pho Tempel

Statt dessen fiel ich in das nächstbeste Tuk Tuk und begab mich auf dem Weg zum Hotel, wo ich noch ein paar Stunden mit Arbeit verbrachte und dann zum Hauptbahnhof fuhr. Tuk Tuk-Fahrer scheinen es den Aufklebern zufolge in Thailand nicht leicht zu haben. Ich benahm mich!

Tuk Tuk in Thailand

Zeichnungen aus Bangkok

An dieser Stelle wundert es sicher Niemanden mehr, dass es der King Power MahaNakhon als erstes in mein Skizzenbuch geschafft hat von allen Eindrücken in Bangkok.

Zeichnung King Power Mahanakhon

Im Hotelzimmer stöberte ich durch meine Fotos und suchte nach interessanten Personen in Bangkok. Menschen zeichnen fasziniert mich nach wie vor.

Zeichnung Frauen in Bangkok

Zeichnung Dach Wat Pho in Bangkok

Ein paar letzte Gedanken

Kann man sich in ein Gebäude verlieben? Ich bin mir da nach Bangkok nicht mehr so sicher. Abgesehen von dieser neuen Liebe gab Bangkok meiner Kreativität einen ordentlichen Schubs in die richtige Richtung. Danke, Bangkok!

Verliebt in King Power MahaNakhon

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