Inspiration zum Zeichnen finden

5 Tipps, die deiner Kreativität den richtigen Schubs geben

Die Stifte sind gespitzt, das Papier liegt auf dem Tisch, man ist einsatzbereit und plötzlich fragt man sich: “Was soll ich zeichnen?” Es ist zum Mäusemelken, wenn man Lust zum Zeichnen hat, einen aber die Ideenlosigkeit plagt. Das ist jedoch kein Grund zur Sorge, denn für jeden von uns gibt es einen Weg unserer Kreativität wieder den Schubs in die richtige Richtung zu geben!

Tipp 1: Den Alltag auf sich wirken lassen

Die Suche nach Inspiration muss nicht sofort in ein großes Abenteuer ausarten, bei dem man seine kuscheligen vier Wände verlassen muss. Manchmal genügt es den Blick über seine Umgebung schweifen zu lassen, denn die alltäglichsten Dinge können plötzlich interessant auf uns wirken (vor allem, wenn wir wirklich nicht raus gehen wollen).

Inspiration zum Zeichnen im Alltag – Banane
Inspiration zum Zeichnen im Alltag – Aschenbecher

Tipp 2: Reisen

An anderen Tagen muss dann aber doch ein Abenteuer her. Auch wenn sicher niemand aus Frust über ein leeres Papier spontan einen Flug ans andere Ende der Welt bucht, so hat man vielleicht auf der letzten Reise tolle Fotos gemacht oder Skizzen gezeichnet. Vielleicht lässt sich etwas darunter finden, aus dem man eine neue Zeichnung entwickeln könnte.

Der große Vorteil solcher sehr persönlichen visuellen Aufzeichnungen ist, dass sie irgendeine Art der Emotion von uns aufbewahren, was eine wunderbare Voraussetzung zum Zeichnen ist!

Inspiration zum Zeichnen auf Reisen: Haus in Hanoi
Inspiration zum Zeichnen auf Reisen: Straße in Seoul
Inspiration zum Zeichnen auf Reisen: Architekturstudentin in Melaka
Inspiration zum Zeichnen auf Reisen: Landschaft in Vientiane, Laos

Tipp 3: Musikvideos schauen

Musik allein kann in einigen von uns bereits die kreative Ader wecken, aber ich persönlich schaue mir auch sehr gerne interessant produzierte Musikvideos an, um neben den Ohren auch die Augen für kreativen Input zu öffnen. Eine Idee zum Zeichnen entwickelt sich dann meistens wie von selbst.

Mein persönlicher Favorit ist das Musikvideo zu God is a Woman, denn hier wird einem eine genial gestaltete Szene nach der anderen geboten.

Tipp 4: Mehr als Wissen aus Museen mitnehmen

Nicht jeder ist ein Museumsgänger, aber gute Museen können eine super Inspirationsquelle für alle erdenklichen Themen sein, aus denen wir tolle neue Ideen für Bilder entwickeln können. Nicht viele von uns setzen sich tagtäglich intensiv mit faszinierenden Themen aus Naturwissenschaften, Geschichte oder Kultur auseinander, aber in einem guten Museum wird uns solch komplexes Wissen auf einem goldenen Teller leicht verdaulich serviert. Wir wissen alle, dass wir viel besser zeichnen, wenn wir unser Motiv auch verstehen.

Ich hätte zum Beispiel nicht erwartet, dass ich ausgerechnet in der Mineraliensammlung des Museums für Naturkunde auf einen Stein treffe, der mich später für den Hintergrund eines Bildes inspirieren würde.

Malachit, Naturkundemuseum Berlin
Zeichnung: Hintergrund innspiriert aus Malachit

Tipp 5: Etwas Neues lernen

Wenn alle Dämme brechen und man nach wie vor keine Ahnung hat, was man zeichnen soll, dann kann man die Leere auf dem Papier mit einem Tutorial besiegen. Für Oh-Man.de habe ich eine ganze Tutorial-Reihe zum Thema Menschen zeichnen verfasst, aber man wird zu allen erdenklichen Themen natürlich auch bei Google fündig oder zieht ein Lehrbuch über das Zeichnen zu Rate.

Kopf zeichnen lernen

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